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Identitätsraub: Wer darf über wen sprechen?
Tickets - Frankfurt am Main, Haus am Dom, Großer Saal

alle Termine dieses Events
Wann
Donnerstag, den
02. Dezember 2021
19:30 Uhr
Preise
ab 10,00 EUR und Ermäßigungen
Wo
Haus am Dom, Großer Saal
Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main
Info
Ermäßigte Preise gelten für Schüler/innen, Auszubildende, Studierende (bis 30. Lebensjahr), Arbeitslose, Schwerbehinderte, Empfänger/innen von Sozialhilfe, Rentner/innen, Senioren (ab 65. Lebensjahr) sowie Inhaber/innen von Ehrenamtscard oder Frankfurtpass. Die Gewährung der Vergünstigung bedarf des Nachweises.
Eintritt bei Abendveranstaltungen für Kulturpass-Inhaber beträgt 1 € (Karten gibt es nur im Haus am Dom)
Lieferung: no info
Identitätsraub: Wer darf über wen sprechen?
Identitätsraub: Wer darf über wen sprechen?
DENKART – IDENTITÄT_ABER WELCHE?

Ein partizipativer Diskursraum zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart im Haus am Dom Identität – dahinter ließe sich ein Fragezeichen setzen oder doch besser ein Ausrufezeichen? Eines ist klar: Es ist ein problematischer und zugleich politischer Begriff geworden, der die gegenwärtige öffentliche Debatte bestimmt. Wie wir anderen Menschen begegnen, entspricht oftmals nicht dem, wie sie selber gelesen werden wollen. Wer entscheidet über die Zugehörigkeit zum Geschlecht, zum Kulturkreis? Wie konstruiert sich überhaupt unsere Identität im gesellschaftlichen Feld? Wer darüber zu bestimmen sich anmaßt, ergreift Macht. Meist ist es eine Macht, die den Anderen ausgrenzt, weil er nicht in das Muster der eigenen Identität
passt. Für die einen ist der Begriff der Identität daher ein Vehikel, um Diskriminierung zu rechtfertigen, für andere ist das Beharren auf einer besonderen, eben nicht universalen Identität der Weg, endlich als öffentliche Stimme gehört zu werden. Die Diskurse über Identität spalten unsere Gesellschaft und bieten doch zugleich die Möglichkeit, über Gleichberechtigung und Selbstbestimmung neu nachzudenken:
Grund genug, sie in unserer partizipativen Redenreihe DenkArt zu reflektieren.

Mit:
· Prof. Dr. Stephan Lessenich, Soziologe

Moderation:
· Dr. Rebecca Schmidt

Kooperation:
· Hochschule für Musik und Darstellende Kunst
· Forschungsverbund Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt
· Heinrich-Böll-Stiftung e.V., gefördert durch die Sebastian-Cobler-Stiftung für Bürgerrechte

Eintritt: 10 €, erm. 7 €