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Ditzner Lömsch DUO - Lisbeth Quartett
Tickets - Stuttgart, Theaterhaus - T4

alle Termine dieses Events
Wann
Samstag, den
06. November 2021
19:30 Uhr
Preise
ab 20,00 EUR und Ermäßigungen
Wo
Theaterhaus - T4
Siemensstr. 11
70469 Stuttgart
Info
Rollstuhlplätze sind nur über das Theaterhaus Stuttgart buchbar.

Ermäßigte Karten gibt es für bestimmte Veranstaltungen (siehe Programm) gegen Vorlage eines gültigen Ausweises für: Schüler, Studenten, Azubis, Menschen mit Behinderung und Arbeitslose.

Bitte beachten Sie, dass nicht für jede Veranstaltung Ermäßigungen möglich sind.

Im Theaterhaus ist kein Umtausch von Normalpreiskarten in ermäßigte Karten möglich!
Lieferung: no info
Ditzner Lömsch DUO - Lisbeth Quartett
Ditzner Lömsch DUO - Lisbeth Quartett
Ditzner Lömsch DUO
"Gäbe es einen Preis für musikalische Waghalsigkeit, fürs mutige Kopfüber-Stürzen ins improvisatorisch Kreative ohne Netz und doppelten Boden - dann wären Erwin Ditzner und Bernd "Lömsch" Lehmann Dauerpreisträger.

Die beiden Musiker lassen im “ Ditzner Lömsch Duo“ ein traumwandlerisch geschlossenes Zusammenspiel entstehen, wie es die großen Jazz-Duos auszeichnet. Kreative, frei improvisierte Musik, die sich keinen musikalischen Moden unterwirft.

Es funkt im Zusammenspiel des Duos und es springen nicht nur einige müde Funken, es sprüht ein gewaltiges Funkenfeuerwerk an musikalischer Gewitzheit und Spielfreude. Gewitzheit auch ganz im Wortsinn, denn Spaß macht diese Musik - Musikern und Zuhörern gleichermaßen."

Lömsch Lehmann ... reeds
Erwin Ditzner ... drums

Zeit ist relativ, das wissen nicht nur Philosophen und Quantenphysiker. Auch das Lisbeth Quartett hat von je her einen eigenen Zeitbegriff. Erkennbar an der inneren Ruhe, mit der die Band ihre transparente bis dichte Musik im Studio und auf der Bühne entwickelt. Und an Charlotte Greves hintergründigen, teils lyrischen, im besten Sinne zeitlosen Kompositionen, die Tiefgang und unaufdringliche Leichtigkeit vereinen. Letztere resultiert vor allem aus Greves sensiblem und souveränem Spiel sowie ihrem leuchtenden, schwebenden Saxophonton. Mit geduldiger Zielstrebigkeit ist das Lisbeth Quartett weit gekommen. 2009 gegründet, seit 2012 paritätisch auf Berlin und New York verteilt, wurde es für seine zweite CD Constant Travellers mit einem Jazz-Echo als Newcomer des Jahres ausgezeichnet. Der Nachfolger Framed Frequencies (01/2014) erhielt ebenfalls viel Lob, auch international. „Ein Quartett auf internationaler Augenhöhe“, war in der Süddeutschen Zeitung zu lesen, und im Fono Forum stand: „Mit großer Seelenruhe und einer nie zur Schau gestellten Virtuosität begeben sich hier vier Musiker auf eine viel versprechende Expedition.“

Trotz ihrer Aufenthaltsorte dies- und jenseits des Atlantiks treffen sich die überwiegend immer noch recht jungen Lisbeths regelmäßig zu Tourneen. Ihr intuitives und intensives Einverständnis ist auf der eindrücklichen CD Lisbeth Live eingefangen, die Ende 2015 erschien. Gut ein Jahr später formulierte Charlotte Greve im Interview mit der FAZ einen Rück- und Ausblick: „Nachdem wir uns auf der Live-Platte in Improvisationen ziemlich aus dem Fenster gelehnt haben, denken wir für das neue Album an etwas klarere Formen und Melodien.“ Letztlich ist There Is Only Make dann aber doch sehr offen und weitläufig geworden. Greves kompositorische Erzählkunst und die Spielfreude der aufmerksamen, fokussierten Band kreieren Spannungsbögen, die locker über acht Minuten tragen. „Viele Stücke bestehen aus mehreren Teilen“, erklärt Greve, „und dann brauchen wir natürlich auch noch Platz zum Improvisieren.“ Die Bandleaderin hat klare Vorstellungen, notiert zuweilen auch Details akribisch aus, freut sich andererseits über den facettenreichen Gestaltungswillen ihrer Partner. Marc Muellbauers distinguierte, „singende“ Basslinien sind viel mehr als nur Grundierung, Manuel Schmiedels getupfte, perlende oder akzentuierte Klaviervignetten kreieren phantasievolle Panoramen, Moritz Baumgärtners unkonventionell klangvolles und dynamisches Schlagzeugspiel befeuert rhythmische Finessen. Zusammen mit Greves warm timbrierten und gleichzeitig kristallinen Modulationen ergibt sich der innige, pointierte Lisbeth-Sound.

Charlotte Greve_Sax
Manuel Schmiedel_Piano
Marc Muellbauer_Bass
Moritz Baumgärtner_Drums
Anfahrt / Map